Gäste aus Burkina Faso | 2019

Leben mit dem Klimawandel

Gäste aus Burkina Faso: Begegnungen, die bewegen.

Hitzewellen, Starkregen, Dürren, Ernteausfälle: Der Klimawandel ist längst auch in Österreich angekommen. Gerade alpine Regionen sind besonders stark betroffen. Noch stärker spürbar sind die Folgen des Klimawandels in der westafrikanischen Sahelzone. Im April und Mai 2019 erzählen Gäste aus Burkina Faso in Österreich, wie die Klimakrise die Lebensgrundlagen von Kleinbauernfamilien in ihrer Heimat bedroht: Der ausbleibende Regen macht es schier unmöglich, ausreichend Getreide für ihre Ernährung zu ernten. Schon kurz nach der Ernte sind die Vorräte aufgebraucht und die Menschen auf Hilfe von außen angewiesen.

Unsere Gäste Desiré Somé, Sr. Adeline Ouedraogo, Didier Ouedraogo und Odette Savadogo können aber auch von Erfolgen im Kampf gegen die Klimakrise berichten: Dank angepasster landwirtschaftlicher Methoden sind selbst bei extremen Bedingungen meist ausreichende Ernten möglich. Bildungsarbeit stärkt die Menschen, durch ressourcenschonendes Handeln den Klimawandel zu bremsen.

Die größte globale Herausforderung verbinde die Welt in der Notwendigkeit, gemeinsam zu handeln und konkrete Schritte zu setzen, betonen unsere Gäste: „Wir leben alle auf der gleichen Erde und werden darum auch alle die gleichen Konsequenzen spüren müssen. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns alle an die gleichen Regeln halten. Umweltschutz ist eine Überlebensfrage. Das muss eine Bedingung sein für alles.“

Die Begegnung mit unseren Gästen aus Burkina Faso führt die Dringlichkeit zu handeln vor Augen. Vor allem aber ermutigt sie, gemeinsam Perspektiven zu entwickeln für eine Welt, auf der wir alle gut leben können. Workshops, Vorträge und persönliche Begegnungen schaffen die Gelegenheit, voneinander zu lernen und authentische Einblicke in den Lebensalltag in Burkina Faso zu erhalten.

Didier Ouedraogo leitet ein Landwirtschaftsprojekt, in dem nachhaltige und dem Klimawandel angepasste Methoden an die bäuerliche Bevölkerung vermittelt werden.

 

 

Odette Savadogo hat für unterschiedliche internationale Organisationen zu Umweltschutz und Nahrungsmittelunsicherheit und den daraus resultierenden Konsequenzen für die Bevölkerung gearbeitet.

 

TERMINE mit Didier Ouedraogo und Odette Savadogo:

Steiermark: 29. April – 5. Mai 2019
margareta.moser@welthaus.at

Kärnten: 6. – 12. Mai 2019
silvia.moedritscher@kath-kirche-kaernten.at

Wien: 13. – 19. Mai 2019
m.mueller-schoeffmann@edw.or.at

Sr. Adeline Ouedraogo leitet die Abteilung Frauen, Jugend, Familie und ist Projektverantwortliche von Inklusionsprojekten bei der OCADES (Caritas) Kaya in Burkina Faso.

 

 

Désiré Somé ist Projektleiter der Nothilfeprojekte und Projekte des sozialen Zusammenhalts bei der OCADES (Caritas) Burkina Faso.

 


TERMINE mit Désiré Somé und Sr. Adeline Ouedraogo:

Oberösterreich: 29. April – 5. Mai 2019
katharina.fernandez-metzbauer@dioezese-linz.at

Tirol: 6. – 12. Mai 2019
sibylle.auer@dibk.at

Niederösterreich: 13. – 19. Mai 2019
m.spritzendorfer-ehrenhauser@kirche.at

Unsere Gäste aus Burkina Faso berichten bei Workshops, Vorträgen und persönlichen Begegnungen von ihrem Einsatz für Menschenrechte und Umweltschutz und zeigen Zusammenhänge zwischen der Umweltzerstörung in ihrer Heimat und dem Konsumverhalten in Europa auf. Gerne kommen wir in Ihre Schule (ab der 8. Schulstufe), Pfarre oder Gemeinde.

Laden Sie die  AktivistInnen ein und begegnen Sie Menschen, die unermüdlich dafür kämpfen, dass auch ihre Kinder noch ein Land vorfinden, in dem ein würdiges Leben möglich ist.

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Hier finden Sie eine Übersicht über die Besuche unserer Gäste in den letzten Jahren …